Neue Marke im Bildungsgeschäft vorgestellt

v.l.: Sascha Dederichs (Grundsatzreferent der Geschäftsführung im Kolping-Bildungswerk Paderborn), Prof. Dr. Esther Winther (Wissenschaftliche Direktorin des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung), Meinolf Melcher (Referent der Geschäftsführung im Kolping-Bildungswerk Paderborn), Marko Kieschnik (Personalreferent bei der Firma EGGER), Michael Meier (Unternehmer-Berater) und Wolfgang Gelhard (Geschäftsführer Kolping-Bildungswerk Paderborn).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Witten/Paderborn. Kolping Bildungs-Consulting heißt die neue Marke des Kolping-Bildungswerkes Paderborn für das freifinanzierte Firmen- und Individualkundengeschäft. Auf der zweiten Fachtagung im Rahmen des großen Jubiläumsjahres „50 Jahre Kolping-Bildungswerk Paderborn“ wurde sie vorgestellt. Über das Bildungs-Consulting werden die Unternehmen in der Bewältigung ihrer Zukunftsaufgaben unterstützt. Zentrale Bereiche dabei sind die Fachkräfterekrutierung und der stetig wachsende Weiterqualifizierungsbedarf des Personals.

„Die Idee, eine innovative Marke für die Weiterbildungsberatung der Unternehmen zu installieren, ist der richtige Ansatz“, sagt Prof. Esther Winther, wissenschaftliche Direktorin des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung. In ihrem Impulsvortrag skizzierte sie die zukünftigen Herausforderungen der Weiterbildung. Wichtig sei, so die Professorin, dass noch mehr Menschen als bisher den Zugang zur Weiterbildung finden. Diesbezüglich sieht sie auch die Weiterbildungsträger in der Pflicht: „Sie werden Klinken putzen müssen. Der Vertrieb wird wichtiger denn je, wenn die Weiterbildungsbeteiligung weiter erhöht werden soll.“ In der  anschließenden Podiumsdiskussion, an der neben Esther Winther auch Ex-Bundesliga-Manager und Unternehmer-Berater Michael Meier und Marko Kieschnik, Personalreferent der Firma Egger, teilnahmen, wurde das Thema Weiterbildungsberatung von verschiedenen Seiten beleuchtet. „Der Kunde möchte individuelle Lösungen für seine Probleme haben, keine Standardberatung“, so Michael Meier. Meier, der als Manager für den 1.FC Köln, Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund arbeitete, weiß, wie wichtig Personalentwicklung für die Unternehmen ist. „Es geht nicht immer darum, den Besten für eine Position zu bekommen, sondern den Passenden. Das gilt für den Fußballtrainer und den Facharbeiter in einem Betrieb gleichermaßen“, konstatierte Meier. Das wusste Marko Kieschnik zu bestätigen, der in der Personalabteilung seines Unternehmens u.a. für die Auszubildenden zuständig ist und über die Kolping Bildungs-Consulting bereits eng mit dem Technologie- und Trainingszentrum in Olsberg zusammenarbeitet: „Wenn das passende Personal gefunden ist, ist kontinuierliche Aus- und Weiterbildung wichtig. Diese muss passgenau auf unsere Bedarfe abgestimmt sein, wie es bei der Modulausbildung im Kolping-Trainingszentrum der Fall ist.“ Was aber macht über die Passgenauigkeit hinaus eine gute Weiterbildung aus? „Der Dozent“, ist sich Esther Winther sicher. Und, wie Michael Meier hinzufügte, eine gute Vorbildung des Teilnehmers: „Weiterbildung bedeutet, dass es bereits eine Vorbildung gibt. Da kommt den Schulen eine große Bedeutung zu, die den Schülern beibringen muss, wie eigentlich Lernen funktioniert. Die Bildungsreformen der letzten Jahre sind immer weiter von diesem Paradigma abgewichen und haben Standards aufgeweicht.“ Einig waren sich alle Podiumsteilnehmer auch bezüglich des Veränderungsdrucks der Bildung durch die Digitalisierung. „Die Digitalisierung ist ein Segen für die Erwachsenenbildung“, ist sich Esther Winther sicher. Die Möglichkeiten, noch mehr Menschen als bislang zu erreichen, sei damit gegeben. Marko Kieschnik weiß das zu bestätigen: „Die Digitalisierung vereinfacht die Prozesse in meinem Unternehmen sehr. Abläufe können effektiver und schneller vonstattengehen. Für die Weiterbildung sind solche Vorteile ebenfalls zu erwarten.“

Die Zukunftsaufgaben der Kolping Bildungs-Consulting sind damit abgesteckt: Fachkräftesicherung durch individuelle Beratung, hochwertige Weiterqualifizierungsangebote für Unternehmen sowie digitale Formate für zeit- und ortsungebundenes Lernen.

Weitere Eindrücke zur Fachtagung finden Sie hier:

Geschäftsführer Wolfgang Gelhard begrüßte die 60 Teilnehmer der Fachveranstaltung im Wittener Ardey Hotel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werner Hellwig, Geschäftsführer der Kolping-Bildungszentren Südwestfalen, stellte auf der Fachtagung die Idee der Marke Kolping Bildungs-Consulting vor. Neben ihm das Podium mit Sascha Dederichs (Moderator), Michael Meier, Prof. Esther Winther und Marko Kieschnik.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Werner Hellwig sprach Frau Prof. Esther Winther. In ihrem Impulsvortrag ging die wissenschaftliche Direktorin des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung auf die zukünftigen Weiterbildungsbedarfe ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ex-Bundesliga-Manager Michael Meier, der heute als Unternehmer-Berater arbeitet, sprach über die Voraussetzungen, die man schaffen muss, um erfolgreich Consulting betreiben zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer wieder brachte sich Prof. Esther Winther mit einer wissenschaftlichen Perspektive in die Diskussion ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marko Kieschnik von der Firma EGGER sprach über seine Erfahrungen mit dem Kolping Technologie- und Trainingszentrum in Olsberg. Dort werden regelmäßig EGGER-Auszubildende in verschiedenen Modulen geschult.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wurde angeregt diskutiert: Auch aus dem Plenum gab es viele Fragen ans Podium.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss gab es Geschenke: Alle Experten des Podiums bekamen ein Buch von Zukunftsforscher Erik Händeler.