Unsere Werte - unsere Geschichte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Mittelpunkt unseres Tuns steht der Mensch. Unter Bildung verstehen wir deshalb einen den ganzen Menschen umfassenden lebensbegleitenden Prozess, der fachliche, soziale und Handlungskompetenz vermittelt. Besonders wichtig sind uns individuelle Förderung und Unterstützung unter Einbeziehung des familiären und sozialen Umfeldes. Dabei achten und wahren wir die Würde des Einzelnen - so steht es in unserem Leitbild. Heute sind Erwachsenenbildung, beruflichen Bildung, Qualifizierung, Beschäftigung und Integration unsere Schwerpunkte.

Adolph Kolping kümmerte sich um die notleidenden Gesellen, die Opfer der Folgen der Industrialisierung wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Adolph Kolping wurde 1813 in Kerpen bei Köln geboren. Nach seiner Lehre als Schuhmacher und der Gesellenzeit in Sinsdorf, Düren, Lechenich und Köln besucht er zwischen 1837 und 1841 das Kölner Marzellengymnasium. Zwischen 1841 und 1845 studiert er Theologie in München und Bonn. 1845 empfängt er die Priesterweihe. Auf das soziale Elend der Gesellen in Folge der Industrialisierung reagiert Kolping mit den Gesellenvereinen, wo die Handwerker einen Zufluchtsort finden.

Das Kolping-Bildungswerk Paderborn, 1967 gegründet, fühlt sich in der Tradition Adolph Kolpings der christlichen Gesellschaftslehre verpflichtet. Unser Motto "Bildung mit Wert" verdeutlicht dies: Bildung ist mehr als die reine Vermittlung von Wissen. Werte spielen bei jedem Bildungs- und Lernprozess eine wichtige Rolle.

In der folgenden Zeitleiste können Sie wichtige Meilensteine der Entwicklungs- und Entstehungsgeschichte des Kolping-Bildungswerkes Paderborn nachlesen:

 

  • 1967: Das Kolping-Bildungswerk e.V. wird am 20.11. gegründet. „Keimzelle“ ist eine Einrichtung für benachteiligte Jugendliche in Witten.  

 

  • 1970: Anfang September nimmt das Kolping-Berufsbildungszentrum Witten seine Arbeit auf. „Nichtberufsreife“ Jugendliche sollen für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt vorbereitet werden.

 

  • 1970: Gründung Kolping-Berufsförderungszentrum Paderborn

 

  • 1973: Am 05.06. erfolgt die Übernahme des Kolpinghauses Soest als 2. Kolping-Bildungsstätte. Bereits am 01.07. 1962 war die Kolping-Bildungsstätte Weberhaus Nieheim eingeweiht worden.

 

  • 1973: Im Kolpinghaus Paderborn wird am 01.08. eine Berufsförderungsmaßnahme für 65 Jugendliche begonnen.

 

  • 1974: Am 20.07.erfolgt die Grundsteinlegung des Kolping-Berufsbildungswerkes in Brakel

 

  • 1975: 320 junge Menschen werden in den bestehenden BFZs gefördert; neben Witten und Paderborn beginnt auch in Gütersloh die Arbeit.

 

  • 1976: Einweihung des Kolping-Berufsbildungswerkes Brakel am 03.07.

 

  • 1976: Errichtung der Außenstellen der Erwachsenenbildung

 

  • 1977: Einweihung des Kolping-Berufsförderungszentrums Gütersloh

 

  • 1979: Das Berufsförderungszentrum in Vollmarstein nimmt am 19.10. seine Arbeit auf.

 

  • 1982: Gründung der „KOLPING handwerkliche Dienstleistungs-GmbH“

 

  • 1982: Eröffnung des Kolping-Berufsförderungszentrums Hamm

 

  • 1990: Das Fachseminar für Altenpflege in Gütersloh geht an den Start

 

  • 1995: Das Kolping-Berufliche Trainingszentrum Gütersloh (BTZ) nimmt seine Arbeit auf.

 

  • 1996: Startschuss für das Kolping-Berufsbildungszentrum Werl, die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Arbeitsleben Bielefeld und die Wäscherei „Die Brücke gGmbH“ in Bad Lippspringe

 

  • 1998: Eröffnung des Ausbildungs- und Tagungshotels Olsberg Bigge

 

  • 2003: Die „Brücke Südwestfalen in Olpe“ nimmt ihre Arbeit auf.

 

  • 2004: Arbeit des Integrationsfachdienstes Paderborn / Höxter startet.

 

  • 2006: Eröffnung des Ausbildungshotels Aspethera in Paderborn.

 

  • 2008: Die Kolping-Verwaltungsgesellschaft wird gegründet.

 

  • 2011: Die unterschiedlichen Ersatzschulen werden unter dem Dach des Kolping Schulwerkes zusammengefasst.

 

  • 2012: Gründung der IntHamm gem. GmbH

 

  • 2013: Gründung der Arbeitswelten Hamm gem. GmbH

 

  • 2013: Über den neu gegründeten spanischen Verein Kolping Formacion y desarrollo werden die ersten spanischen Jugendlichen auf die duale Berufsausbildung in Deutschland vorbereitet.

 

  • 2014: Das Generationenhaus Borchen wird der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

  • 2014: Mit dem Ardey Hotel in Witten wird ein weiteres Integrationshotel eröffnet.

 

  • 2014: Die Weberhaus Nieheim gem. GmbH bringt die ersten Flüchtlinge unter.

 

  • 2015: Die Kolping Berufliche Bildung gGmbH und die Kolping Bildung & Integration gGmbH werden gegründet.

 

  • 2015: In Wetter eröffnet mit dem Second-Hand-Kaufhaus "Store" das 7. Integrationsunternehmen unter dem Dach des Kolping-Bildungswerkes Paderborn.

  

  • 2016: Die Mehrheitsanteile an der GPDM (Gesellschaft für Projektierungs- und Dienstleistungsmanagement) werden erworben.

 

  • 2016: Die Kolping-Bildungszentren Ostwestfalen-Lippe gGmbH wird gegründet und geht mit 4 Basissprachkursen für Flüchtlinge an den Start.

 

  • 2016: Das Kolping-Bildungswerk Paderborn erwirbt die Mehrheitsanteile an der "Qualidata". Sie dient als Trägergesellschaft für die neu etablierte Zertifizierungsgesellschaft.

 

  • 2016: Der Bau des Hotels Susato in Soest, dem 3. Integrationshotel, ist in den Endzügen. Die Eröffnung wird im Frühjahr 2017 stattfinden.

 

 

 

 

 

 

 

Was unser Bildungsverständnis von unseren Marktbegleitern abhebt ist unsere Maxime „Bildung mit Wert“. Bildung ist für uns keine Standardware. Bildung ist ein individueller, nie gleichförmig ablaufender Prozess. Bei Bildung geht es immer um Menschen. Dem tragen wir durch kompetente, individuelle Beratung und flexible Angebote Rechnung. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten nach wissenschaftlichen Standards und sichern die Qualität ihrer Arbeit durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen. Wer bei uns seine Ausbildung macht, einen Kurs bucht, eine längerfristige Fortbildung besucht oder eine Beratungsdienstleistung in Anspruch nimmt, kann sich sicher sein, dass er auf Professionalität und Verlässlichkeit stößt. Bildung braucht ein Wertefundament, damit sie auf stabilen Füßen stehen kann. Effizienz und Nachhaltigkeit sind keine Widersprüche. In „Bildung mit Wert“ sind beide Komponenten vereint. Damit Bildung mehr ist, als nur die Vermittlung von Wissen.